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Anwendungen bei Hunden ? [2]

11 Lotti

Hallo Julia,

ich denke schon dass du Schwedenkräuter auch bei so einer Erkrankung anwenden kannst, aber gegen Lymphdrüsenkrebs wird es vermutlich nicht helfen traurig Du kannst es trotzdem mit Auflagen versuchen und wenn sie deinem Hund gut tun und er das ab dem 2. oder 3. mal mag, dann mach sie weiter. Wenn nicht, lass ihn damit in Ruhe.

Ich würde jetzt erstmal die Ergebnisse abwarten und dann mal mit dem Tierarzt reden und eventuell noch eine zweite Meinung von einem anderen Tierarzt einholen.

Ich muss gestehen, dass ich bei Krebserkrankungen von Tieren überfragt bin. Die Tiere mit Krebs die ich bisher hatte, habe ich glücklich leben lassen so lange sie noch Lebenswillen hatten und es ihnen einigermassen gut ging. Das war damals der Rat meiner Tierärztin den ich befolgt habe. Die Krankheit aufhalten konnte ich leider auch nicht.

Aber noch steht bei deinem Hund ja nicht fest was er hat. Manchmal sehen die Ergebnisse ja doch anders aus, als es erstmal scheint. lächel

Ich drück euch die Daumen,

Lotti

19.08.2009 22:20

12 Heike (Gast)

Hallo alle Zusammen !
Ich habe die Allergie bei unserem Hund Valko mit Schwedenkräuter geheilt . Da hat selbst eine Spritze vom Tierarzt nicht geholfen . Habe mir jetzt eine Schwedenkräutercreme selbstgemacht . ( Rezept aus dem Internet ) die ist toll ! Damit reibe ich ab und zu ( besonders jetzt im Winter ) die Pfoten von Valko ein . Die Creme hilft auch ohne zu brennen bei blutenden Wunden. Hab ich an mir selbst getestet (sie kühlt gut ) hatte mir eine klaffende Wunde über der Augenbraue zugezogen .
Meine Mutter hat sich eine Kapselverstauchung mit Schwedenbittertinktur geheilt ( Der Arzt hat ihr gesagt das man nichts mehr machen kann , der Finger würde steif bleiben ) Ich bin ihr Zeuge , sie kann ihn wieder einwandfrei bewegen. Nur zum einnehmen bei Tieren wäre ich vorsichtig , manche Pflanzen sind für unsere Haustiere giftig ( auch Heilpflanzen ) .
Aber äußerlich habe ich keine Hemmungen sie auch bei unserem Hund anzuwenden ! Der Erfolg gibt mir Recht !
Liebe Grüße ! Heike lächel lach

26.01.2010 14:06

13 Lotti

Hallo Heike,

freut mich total dass es euch so gut hilft lächel Ich glaub es dir auch glatt, ich habe ja ähnliche Erfahrungen damit gemacht lächel

Zur Anwendung bei Tieren:
Katzen sind super empfindlich auf viel mehr Kräuter als Hunde. Ätherische Öle wirken auf sie toxisch, also tödlich. Nur wenig Teebaumöl reicht um eine Katze zu töten. Trotzdem wenden wir Schwedenkräuter als "Notfallmedikament" und immer einmalig, mit Wasser verdünnt und mit grossen Abständen auch bei unseren Katzen innerlich an. Ob sie es nun ablecken oder direkt in den Mund bekommen, bleibt sich für die Inhaltsstoffe fast gleich. Auch bei Vögeln, Kaninchen und anderen Kleintieren habe ich nie Nachteiliges gehört oder gelesen. Auch nicht bei Hunden.

Innerlich verwendet man es bei Tieren ja eher bei Zuständen wie Vergiftung, Kolik, plötzliches unerklärliches Taumeln... halt alles wo plötzlich etwas innerlich auftaucht, was bedrohlich wirkt oder ist, bevor man dann umgehend zum Tierarzt geht. Oder wenn der Tierarzt nicht weiter weiss bevor einem das Tier unter der Hand weg stirbt. Aber nie dauerhaft oder längerfristig, ausgenommen vielleicht einer Schale stark verdünnten Schwedenbitters zusätzlich zum Trinkwasser als Angebot. Der Wellensittich von Dagmar hat das freiwillig immer mal wieder angenommen und hat es tatsächlich noch ein paar Jahre geschafft. Er hat es bekommen nachdem er von der Stange gefallen ist, aber wirklich Tropfen im Trinkwasser zusätzlich zum normalen Trinkwasser nachdem er es mal kannte. Der hat es später freiwillig getrunken.

Pur kann man es Schafen, Kühen, Pferden oder Ziegen geben, aber bei kleineren Tieren halt immer mehr verdünnen.

Für Allergien und andere langwierige Dinge sind Schwedenkräuter innerlich eingenommen allerdings nichts, das sehe ich auch so lächel
Die Dosis macht das Gift.

Liebe Grüsse, Lotti

26.01.2010 23:10

14 Lotti

Hallo ihr nochmal,

vielleicht sollte ich an dieser Stelle nochmal ein paar Worte zu Tieren ansich schreiben lächel

Geistig gesunde Tiere haben einen sehr guten Instinkt. In der Natur suchen sich Tiere die Kräuter selber die sie brauchen wenn sie krank sind und nicht grundlos rennen Wissenschaftler in Urwäldern hinter den Affen her und gucken was sie bei welchen Erkrankungen fressen. Durch die Beobachtung was Tiere im Krankheitsfall zu sich nehmen, hat sich schon manches Medikament für Mensch und Tier herstellen lassen. Also habt ein wenig mehr Vertrauen in eure Tiere lächel

Durch Zucht, mangelnde Auswahlmöglichkeiten und fehlende Erziehung durch die Elterntiere mangels Möglichkeiten, haben die Tiere in unserer Zivilisation eine ganze Menge verlernt, aber ein Rest ist noch da. Es gibt zahlreiche Erfahrungsberichte von Tierhaltern, wo Tiere als sie krank waren anfingen Kräuter zu fressen, die für sie eigentlich giftig sind und danach gesund wurden. Gundermann bei Huferkrankungen von Pferden fällt mir da ein oder Eichenlaub und Eichenrinde und Krauser Ampfer bei einer Kuh die verkalbt hatte und nach einer Lähmung krank war.

In den ganz alten Tierheilkundebüchern, von denen ich ja auch einige habe, werden nur die Tiere behandelt, die dem Menschen von "Wert" waren. Kühe, vereinzelt Schafe und Ziegen, Pferde und auch Hunde, also Tiere, deren Ausbildung oder Aufzucht lange dauern bis sie den Bauern etwas brachten. Katzen haben sich von alleine vermehrt, wenn da eine starb war das "natürlich" und nicht existenzbedrohend. Existenziell wichtig war der Verlust einer Kuh, oder eines Pferdes und begrenzt auch eines Hundes, denn ein guter Arbeitshund braucht lange bis er verlässlich einsetzbar ist. Aber auch da hat man viel der natürlichen Selektion überlassen, was der gesunden Arterhaltung ja auch nicht unbedingt abträglich war.

Noch zu meiner Jugendzeit ging kein Mensch mit einer Ratte oder Maus zu einem Tierarzt, auch Kaninchen haben selten einen Arzt gesehen und die meisten Tierärzte kannten sich mit den ganz kleinen Tieren auch gar nicht wirklich aus und standen hilflos davor. Auch heute noch ist es ein wenig so, dass Katzen zum Beispiel oft nur versuchsweise behandelt werden, weil der Aufwand eine wirklich gescheite Diagnose zu stellen und das Tier entsprechend zu behandeln, in keinem Verhältnis zu seinem "Wert" steht, nimmt man mal den persönlichen Wert eines Tieres für einen Menschen völlig raus. Es gibt also nicht sehr viele Erfahrungswerte was die Behandlung von kleinen Tieren angeht.

Das einzige Buch dass ich kenne dass wirklich gut ist und genaue Dosierungen kennt, ist "Heilpflanzenkunde für die Veterinärpraxis". Der ganze Rest an Literatur hat entweder gar keine, oder sehr schwankende oder ungenaue Angaben von Dosierungen. Ich habe schon Professoren angeschrieben und um Rat gefragt wie viel Ätherisches Öl eine Katze eigentlich verträgt und ab wann genau es toxisch wirkt, aber bis jetzt habe ich noch keine befriedigende Antwort erhalten. Es wird ganz einfach keiner wissen und letztendlich ungeklärt ist auch die Frage, welches Kraut dass alleine für sich genommen für ein Tier giftig ist, seine Giftigkeit in Verbindung mit einem anderen Kraut verliert.

Die Behandlung von Tieren mit Kräutern ist also immer ein Seiltanz, genaue Dosierungen gibt es so gut wie gar nicht. Es braucht schon etwas Wissen darüber, was ein Tier von welchem Stoff verträgt und was nicht, eine Packungsbeilage für Schwedenkräuter für Tiere gibt es nicht. Bleiben also nur Richtwerte und da in Schwedenkräutern Ätherische Öle enthalten sind, bekommen unsere Katzen das im NOTFALL einmalig mit sehr viel Wasser verdünnt und später als Angebot eine 2. Wasserschale mit ein paar Tropfen drin, wogegen ich das für Hunde mit weniger Wasser verdünnt durchaus auch etwas häufiger geben würde. Bei einer Kuh hätte ich gar keine Probleme, da kann man durchaus statt einem Esslöffel 1 - 2 Tassen voll geben, zumal Kühe Alkohol sehr gut vertragen und auch in grösseren Mengen zu sich nehmen können. Ich gehe mal davon aus dass diese Tiere nicht der Lebensmittelgewinnung dienen, dann sind Schwedenkräuter nämlich nicht als Medikament zugelassen.

Trotzdem ist und bleibt der Schwedenbitter für mich ein Mittel dass ich nicht dauerhaft bei Tieren anwenden würde. Rein gefühlsmässig liegt die Grenze bei mir bei grossen Tieren bei maximal einer Woche, bei Hunden 3 Tage, bei Katzen 1 Tag und bei Vögeln genauso, wobei ich bei extrem kleinen Hunden auch eher zu 1 - 2 Tagen neigenwürde. Und ansonsten vertraue ich auf das Tier dass es, wenn man ihnen eine 2. Schale Wasser mit ein paar Tropfen oder einem EL drin anbietet, das schon trinken wird wenn es das braucht und kennt. Und wenn der Tierarzt auch nicht helfen kann, das Tier nimmt die angebotenen Schwedenkräuter in Wasser nicht an obwohl es sie kennt und schafft es nicht, dann ist das zwar super traurig und schade, aber nicht zu ändern.

Zwei unsrer Katzen verdanken den Schwedenkräutern ihr Leben, obwohl Stoffe drin sind, die auf Katzen toxisch wirken. Inzwischen konnten sie alle tierärztlich behandelt werden, sind robust, gesund und munter und inzwischen 6 Jahre alt. 5,5 Jahre davon hätten sie normal nicht überlebt. Eine dritte Katze von den damals behandelten ist vor 3 Jahren spurlos verschwunden, war aber auch robust und gesund als sie verschwand und ein 4. wurde überfahren.

Liebe Grüsse, Lotti

27.01.2010 11:20

15 Mallorcalicht (Gast)

ein herzliches Hallo in die Runde,
habe gestern meinem kleinen Westi das Leben mit Schwedenkräutern gerettet. Er war ausgerissen, kam vollkommen verschmutzt und immer im Kreis gehend wieder. Er liess Wasser unter sich und Ich machte mir grosse Sorgen. Neben Rescue dachte ich auch an Schwedenkräuter. 2 malige Eingaben machten ihn ruhiger und er schlief. Heute Morgen war er wieder putzmunter und erfreute sich des Lebens.
Oft habe ich ähnliche Ergebnisse mit Schwedenkräutern erleben dürfen
Gut, dass es Gottes Apotheke gibt.
Grüsse aus Mallorca
herzlichst Evelyn-Alice

20.02.2010 15:14

16 Lotti

Hallo Evelyn-Alice,

was du da beschreibst kenne ich auch lächel

Ich freu mich mit dir!

Lotti

20.02.2010 15:28

17 Forum

2 Beiträge aus diesem Thread wurden in einen neuen Thread verschoben:

Giardien bei Katzen

09.03.2010 22:37

... 8 Jahre und 9 Monate später ...

18 Ines (Gast)

Mein hund hat so eiternde stellen am Hals die auch schon beim Tierarzt nachgeschaut wurden und verschrieb Antibiotika und mixte mir ein Desinfektionsmittel die stellen gingen zwar zu aber nach einigen Tagen ging das gleiche wieder von vorne los. Kann ich Schwedenkräuter mit Alkohol diese Wunden behandeln und muss ich da was bestimmtes beachten.

02.01.2019 08:55

19 Lotti

Hallo Ines,
Ich würde es mit Wasser verdünnen. Es brennt satanisch. Aber noch eher würde ich Honig nehmen. Guten echten Bienenhonig auf die Wunde. Damit hab ich auch schon super Erfahrungen gemacht.
Viel Erfolg!


Liebe Grüsse, Lotti

02.01.2019 17:29

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